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Roma-Seminar auf dem Europäischen Sozialforum (15.-17. Oktober, Alexander Palace in London)
Anmeldung unter: http://ww.fse-esf-org/ Seminar Die Notlage der Roma, Sinti und Zigeuner: Was sind die Herausforderungen für
Europa? Unterstützt von der Koalition zur Gesetztesreform für Zigeuner, dem Europäischen Zentrum für Roma-Rechte, dem Europäischen Dialog, der Irischen Zigeunerbewegung, der Free-Mario-Kampagne, dem Cardiff-Sozialforum, dem Ungarischen Sozialforum, BCK-SZ Beschreibung Die Sinti/Roma/Zigeuner-Gemeinschaft in Europa erleidet das Äußerste an sozialem Ausschluß, Ungerechtigkeit und physischen Angriffen als Folge der rassischen Diskriminierung, des räumlichen Ausschlußs, Armut und Arbeitslosigkeit. Welche Herausforderungen bereitet dies Europa? Das Seminar will einen Entwurf diskutieren und ergänzen, welches eine Reihe von Lösungen vorschlägt. Die Enderklärung wird an relevante britisches Regierungsbüros und europäischen Niederlassungen in London, die Länder mit Roma/Sinti/Zigeuner-Minderheiten repräsentieren, weitergegeben. Die folgende Erklärung wird diskutiert/ergänzt: Resolution des ESF Das Europäische Sozialforum (ESF) sieht, dass die Sinti/Roma/Zigeuner-Gemeinschaft in in Europa das Äußerste an sozialem Ausschluß, die durch rassistische Diskriminierung, räumlichen Ausschluß, Armut und Arbeitslosigkeit widergespiegelt wird, ausgesetzt sind. Das ESF glaubt daran, dass die Sinti/Roma/Zigeuner-Gemeinschaft als Ergänzung zu höherem gesetztlichen Schutz anständige Unerbringungen und gleichen und gerechten Zugang zu allen öffentlichen Dienstleistungen und wirtschaftlichen Möglichkeiten haben muss. Das ESF nimmt den Stellenwert der EU zur Überwindung dieses Problems wahr und ruft diesen dazu auf: A. Erarbeitet unverzüglich eine von EU-Experten über Grundrechte
zusammengestellte "Direktive zur Roma-Integration", die alle EU-Mitgliedsstaaten
und EU-Mitgliedsanwärter gesetzlich dazu verpflichtet, Roma, Zigeuner
und Sinti zu integrieren. Das ESF sieht den politischen Ausschluß der Roma/Sinti/Zigeuner auf
internationaler Ebene. Das ESF ruft dazu auf: Das ESF sieht, dass viele Roma-Asylsuchende fälschlich als "Wirtschaftsflüchtlinge" kassifiziert werden und dass eine Reihe von EU-Mitgliedsstaaten rassisch-diskriminierende Grenzpolitik betreiben. Das ESF ruft alle Regierungen dazu auf: A. Sicherzustellen, dass alle Personen, die aufgrund von Verfolgungen wegen ihrer Ethnie oder anderen Gründen flüchten, die grundlegende Möglichkeit haben, dass ihr Flüchtlingsstatus auf Basis der Konvention von 1951, die sich auf den Flüchtlingsstatus beziehen (("Genfer Konvention" von 1951), überprüft werden, jenseits von politischen Interessen, wie der Wunsch die Anzahl der Asylsuchenden zu reduzieren. Alle Personen, die Flüchtlinge im Sinne der Konventionen von 1951 sind, müssen geschützt werden und nicht dazu gezwungen werden in ihre Ursprungsländer zurückzukehren. B. Überprüft die Grenzpolitik (einschließlich Aufnahme, Abschiebung und haftbedingte Abschiebung), um sicherzugehen, dass es keine rassische Diskriminierung und keine unterschiedlichen Auswirkungen gegen bestimmte Gruppen gibt. Das ESF weiß, dass Anti-Roma-Meinungen in vielen europäischen Ländern weit verbreitet sind und beobachtet, dass die feindliche Haltung gegenüber den Roma von den Medien provoziert werden. Das ESF ruft dazu auf, dass Regierungsmitglieder sich auf allen Ebenen gegen die rassisch-benachteiligenden Medienberichten aussprechen, einschließlich denjenigen die Ängste gegen die Roma und anderen Einwanderungs"wellen" der "Horden" von Migranten verbreiten. Das ESF verlangt auch, dass alle europäischen Regierungen Initiativen ergreifen, die die Anti-Roma-Meinungen in allen europäischen Gesellschaften reduzieren. Vorsitzender: Charles Smith (Sinti-Rat) Sprecher: Eduard Bango (Bruder von Mario Bango) - Free-Mario-Bango-Kampagne weitere Details unter: romanistan@yahoo.com freemariobango@yahoo.co.uk Ergänzungen zur Erklärung können per Email eingereicht werden / Unterstützungserklärungen von Organisationen können auch per Email per Email zugesendet werden |
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